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Das YEBO Feeling – Der Schlüssel zum Glück?

Als ich mich für meine Reise nach Eswatini entschied, dachte ich vor allem an die Weite Afrikas, an wilde Tiere und schöne Sonnenuntergänge.

Im Nachhinein sind diese Gedanken fast schon traurig – denn ich habe so viel mehr entdecken und erleben können.


Maria in Eswatini

"Yebo" - der laute und energiegeladene Motivationsruf der Südafrikaner ist es, worum es geht. Die Herzlichkeit und Freude der Menschen, denen wir begegnet sind, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Traditionen, in die wir eingetaucht sind, haben uns näher zusammengebracht. Ich sage bewusst "wir", denn das ist auch etwas, was ich von dieser Reise mitnehme: wir alle haben einen Platz im "WIR".


All Out Africa: All in for Africa!

Als ich Kim zum ersten Mal traf, hatte ich tausend Fragen: Warum hat er All Out Africa gegründet? Was steckt dahinter? Tatsächlich war ich überrascht, dass er auf jede einzelne meiner Fragen eine Antwort hatte. Selten habe ich ein so gut durchdachtes und nachhaltiges Konzept gesehen.

Er will dem Land, in dem er so privilegiert aufgewachsen ist, etwas zurückgeben, so beschreibt er seine Motivation. Es gibt viel zu tun, die Wirtschaft muss verändert werden. Das Gesundheitssystem braucht eine Reform.

Maria (Mitte li.) mit Kim Roques, dem Gründer von All Out Africa (Mitte re.), sowie Anja Herzog (li.) und Isabelle Klümper (re.)

Die Idee hinter den Neighbourhood Care Points

Die Schulbildung in Eswatini erfordert den richtigen Start: den Besuch der Vorschule - was aufgrund der hohen Zahl von Unglücksfällen und Waisen oftmals schwierig ist.

Genau hier setzt All Out Africa an: Die Kinder erhalten ein Umfeld, in dem sie lernen können, aber auch Gemeinschaft und Betreuung erfahren. Warmes Essen und Zeit zum Spielen stehen ebenfalls auf dem Tagesplan. Nur so haben diese Kinder auf Dauer eine Chance auf ein gutes Leben, erklärt Kim.


In einem NCP

A classroom in an NCP

Als wir ankamen, sahen wir sofort das einfache Haus mit Plastikstühlen.

Stifte, Papier oder eine Wandtafel? Keine Spur davon hier! Vielmehr sind die wichtigsten Inhalte einfach an die Wand geheftet.

Stolz zeigten mir die Kinder ihre Sitzplätze und was für tolle Puppen sie aus Stöcken gebastelt haben. In Englisch, Zählen und Rechnen stehen sie den gleichaltrigen Kindern in Deutschland in nichts nach. All Out Africa versucht, so viele Kinder wie möglich auch nach ihrer Zeit im NCP zu unterstützen.


Für mich war unsere Zeit im NCP eine ganz besondere Erfahrung. Woran mich die Kinder erinnert haben? Glücklich zu sein und Freude auszustrahlen ist immer möglich. Man muss sich nicht ständig vergleichen. Aus so wenig kann so viel entstehen. Lektionen, die ich seitdem in meinen Alltag integriert habe.


Warum die Pure Foundation die NCPs von All Out Africa unterstützt

Am Abend konnte ich mit Kim in Lagerfeueratmosphäre einige Gedanken austauschen. Die Materialien, der Aufwand, das Konzept und die Berechnungen waren alle sehr detailliert. Aber was mir am meisten in Erinnerung blieb, war seine Energie, sein Engagement und seine Liebe zu seinem Projekt - und mein Entschluss stand fest: Ich will helfen, Kindern eine Chance zu geben.

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